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"Pulken" ohne Ende in Deutschlands Hauptstadt
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33 Elftklässler des Staufener Faust-Gymnasiums verbringen ihre Projektwoche in Berlin / Interessante Erfahrungen
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11. Klassen des Faust-Gymnasiums in Berlin (FOTO: MIRIAM DIPPE) |
STAUFEN (dip). Im Rahmen der Projektwoche brachen 33 Schülerinnen und Schüler zweier 11. Klassen des Faust-Gymnasiums in Begleitung von zwei Oberreferendarinnen und eines Lehrers auf, um die Metropole zu erkunden. Nach sechseinhalbstündiger Zugfahrt kam die Gruppe am neuen Hauptbahnhof an und bezog gleich ihr Quartier in einem Jugendhotel in Kreuzberg, von dem aus die zahlreichen Aktivitäten gestartet wurden. So waren im gut geplanten Programm ein Besuch des Reichstags sowie ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten der Region, Gernot Erler, vorgesehen. Berlins Wahrzeichen, das Brandenburger Tor, wurde besichtigt und die Schüler beschäftigten sich mit der jüdischen Geschichte im Holocaust-Denkmal.
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Eines der wohl am häufigsten benutzen Wörter mit mittlerweile Kultstatus ist wohl der "Pulk" und das davon abgeleitete "pulken" . "Gepulkt" wurde oft und viel, nämlich immer dann, wenn einer der Gruppe ein Gebäude oder Thema näher zu erläutern hatte, denn jeder Schüler hatte sich schon im Vorfeld mit einem Thema befasst, nun wurde das vor Ort im Pulk vorgetragen. So entstand ein selbstgestalteter Reiseführer, anhand dessen die Gruppe auf eigene Faust, das heißt in Kleingruppen ohne Leitung der Lehrer die berühmte Straße "Unter den Linden" erforschte und den Alexanderplatz mit den Fernsehturm für sich entdeckte. "Gepulkt" wiederum wurde des Öfteren bei der Begehung des Gendarmenmarktes oder beim Rundgang durch das Scheunenviertel. Die Jugendlichen wandelten auf den Spuren der deutschen Teilung an der Bernauer Straße und sahen die Gräber berühmter Dichter und Denker auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof ebenso, wie man in die Welt der Kunst oder Geschichte in einem Museum eintauchte.
 | | Miriam Dippe |
Ein Muss war der Besuch des Bahnhofs Zoo mit Gedächtniskirche und dem Kurfürstendamm sowie eine Radtour, um die Umgebung in Richtung Potsdam zu erkunden, was man wegen der Hitze mit Baden an verschiedenen Seen verband. Doch neben diesem reichhaltigen Programm blieb noch Zeit genug, um abends am Berliner Nachtleben teilzunehmen und so die Gemeinschaft in einer der zahlreichen Bars, Kneipen und gegen Nacht auch wieder vor oder im Hotel zu stärken. So war die Berlin-Fahrt für Schüler und Lehrer ein unvergessliches Erlebnis und ein gelungener Abschluss der 11. Klasse.
Die Autorin: Miriam Dippe ist 17 Jahre alt und besucht im kommenden Schuljahr die 12. Klasse des Faust-Gymnasiums Staufen
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