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"Hjertelig velkommen i Staufen" für 28 Schüler aus Tønder
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| STAUFEN. Mit "hejhej" begrüßte man sich am Staufener Bahnhof, als am Freitagmorgen der Zug hält und 28 dänische Austauschschüler aus Tønder in Begleitung ihres Deutschlehrers Michael Longerich aussteigen, um eine Woche den deutschen Alltag kennen zu lernen. Nach einer anstrengenden Nachtfahrt stärkte man sich beim gemeinsamen Frühstück und tauschte Neuigkeiten aus, denn immerhin haben sich Deutsche und Dänen seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen. |
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Der erste Programmpunkt folgte noch am selben Morgen, denn die dänischen Schüler besichtigten Staufen und warfen von der Burg aus auch einen Blick auf die für sie ungewohnt bergige Umgebung. Abends genoss man zusammen das Freiburger Nachtleben und schon um 9 Uhr ging es am nächsten Morgen hinauf zum Schauinsland. Die Austauschschüler waren sowohl von den Bergen als auch vom Schnee, der in der vorherigen Nacht gefallen war, hell begeistert und hielten diese Aussichten fleißig in Form von Fotos fest. Nachmittags traten eine deutsche und eine dänische Mannschaft zusammen zum traditionellen Fußballspiel an, das mit einem Unentschieden zwischen den zwei Ländern endete. Den Sonntag ließ man eher geruhsam angehen und traf sich am späten Nachmittag im Bad Krozinger Thermalbad. Natürlich bekamen die dänischen Gäste auch noch einen Einblick in das Schulleben am Faust-Gymnasium und nahmen zwei Stunden am regulären Unterricht teil, wobei sie sich erstaunt über das Benutzen von Heften zeigten, da an ihrer Schule in den meisten Fächern das Laptop als Heft dient. Danach folgte eine eigens für Deutsche und Dänen von der auf deutscher Seite leitenden Lehrerin Erika Ossami vorbereitete Europastunde, in der sich die Schüler darüber austauschten, was für sie Europa bedeutet und ob sie mehr oder weniger Europa möchten. Eines steht jedoch für alle Dänen fest, den Euro lehnen sie ab, denn die Königin, die auf den dänischen Scheinen abgebildet ist, wird von ihnen verehrt und soll es in dieser Form auch weiterhin werden. Natürlich ist für jeden Gast ein Ausflug nach Freiburg Pflicht.Und so besichtigten die Schüler das Münster und die alte Synagoge, genossen den Ausblick vom Schlossberg und hatten auch noch genügend Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Zum Programm gehörte auch eine Weinprobe in feucht-fröhlicher Atmosphäre in der Winzergenossenschaft Ehrenkirchen, bei der die hiesigen Weine getestet werden konnten und die Gelegenheit genutzt wurde, einige Mitbringsel in flüssiger Form für zu Hause zu erwerben. Den Abschluss der viel zu schnell vergangenen Woche bildete ein gemeinsames Pizzaessen und eine Fahrt ins Elsass. Man besichtigte die Hoch-Königburg und die Maginot-Linie, eine Bunkerlinie aus dem Zweiten Weltkrieg und verbrachte den letzten Tag gemeinsam, ehe die dänischen Austauschschüler weiter nach Straßburg fuhren, um auch Frankreich ein bisschen kennen zu lernen. Miriam Dippe |