faust gymnasium

Ein bunter Besuch

Austausch mit dem Lycée Périer aus Marseille, 12.-20.03.26

Nachdem wir schon einige Wochen mit unseren Austauschpartnern geschrieben und uns etwas ausgetauscht hatten, konnten wir sie am 12. März endlich persönlich kennenlernen. Die elfköpfige Gruppe (neun Schüler*innen + Herr Kratz und Hanni) traf am Abend in Bad Krozingen mit dem Zug ein und nach einem kurzen Kennenlernspiel verbrachten sie mit uns den Abend in den Familien.

Der nächste Tag startete am Faust-Gymnasium mit einer Ansprache von Herr Gutgsell, danach erkundeten die Marseiller Staufen und besichtigten auch die Burg. Am Nachmittag konnten wir unseren Partnern noch die Umgebung zeigen, bevor wir uns am Abend alle wieder zu einem Spiele-Abend am Faust trafen.

Auch das Wochenende verbrachten wir zum Teil in der Gruppe, wir gingen zusammen unter anderem zum Kegeln und Pizzaessen, aber auch in der Familie konnten wir Zeit mit unseren Gastschülern genießen.

 Von Montag bis Donnerstag hatten wir viel Spaß bei einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Besichtigungsprogramm:

Am Montag starteten die Marseiller mit einer von Herr Conrady geleiteten Stadtführung durch Freiburg und nachdem wir Deutsche am Mittag auch dazu gestoßen waren, spielten wir am Nachmittag eine Escape-Spiel in Freiburgs Innenstadt.

 An den nächsten zwei Tagen ging es in den Schwarzwald. Wir wanderten durch den für die Marseiller nicht alltäglichen Schnee auf den Gipfel des Schauinslands und  besichtigten dort auch das Besucherbergwerk, wo wir durch enge Gänge krochen, Leitern hoch- und runterkletterten und in absoluter Finsternis das Leben eines Bergbauarbeiters der letzten Jahrhunderte hautnah erlebten. Den Mittwoch-Nachmittag verbrachten wir mit einer Wanderung auf den Belchen. Dabei nahmen wir trotz unsicherer Schneeverhältnisse Poporutscher, Zipfelbobs und Schlitten mit, und der Aufwand lohnte sich wirklich: Die Abfahrt an den schattigen Seitenhängen war (besonders für die Marseiller) unvergesslich und nachdem wir den Belchen runtergerast waren, setzten wir als Sahnehäubchen noch eine riesige Schneeballschlacht auf diesen lustigen Schneetag. Kaum vorstellbar, aber an demselben Morgen waren wir noch in der TREA (Müllverbrennungsanlage im Gewerbepark Eschbach) gewesen, wo wir nach einer Präsentation die beeindruckende Anlage besichtigten.

Am Tag darauf ging es nach unserer DELF-Klausur in den Wald hinter Grunern zu einer Baumpflanzaktion. Nach ca. zwei Stunden hatten wir eine ganze Menge Ulmen, denen die Klimaveränderungen nicht so viel ausmachen, in den Boden gesetzt und mit schützenden Röhren umhüllt.

Dann war auch leider schon der letzte Tag unserer Austauschpartner bei uns gekommen. Zum Abschied kochte die französische Gruppe uns ein Mittagessen, dann brachen sie wieder nach Südfrankreich auf.

Bevor auch wir in fünf Wochen dorthin reisen, möchten wir schon mal Frau Zürn und Frau Dürr für die tolle Organisation und das große Engagement danken! Wir haben bis jetzt schon viele nette Menschen kennengelernt, neue Erfahrungen gesammelt und schöne Momente erlebt! Danke dafür!